Johannisbeeren

Ab Mitte Juni reifen die ersten frühen Johannisbeer-Sorten.

Der robuste Strauch braucht wenig Pflege. Um den Ertrag zu steigern, sollte er regelmäßig geschnitten werden.

Rote, rosa und weiße Johannisbeeren fruchten an den 2 bis 3 Jahre alten Leittrieben und den einjährigen Seitenzweigen. Nach der Ernte werden deshalb nur 2-3 alte Ruten entfernt und dafür junge Ruten nachgezogen. Schwache Jungruten können ganz entfernt werden. Alle Seitentriebe werden auf 1-2 cm zurückgeschnitten.

Schwarze Johannisbeeren bilden dicke Früchte am einjährigen Holz, an den mehrjährigen Trieben bleiben die Beeren klein und sind ungleichmäßig reif. Deshalb sollten Sie hier die Jungruten nicht schneiden und nur an den zweijährigen Ruten die Seitentriebe einkürzen. Entfernen Sie auch hier überalterte Ruten und ziehen Sie junge nach.

Die Rote Johannisbeere ist ein äußerst genügsamer Strauch, der zwar milde Lagen und lockere humusreiche Böden bevorzugt, aber auch an extremeren Standorten zuverlässig fruchtet.

Die frühen Sorten sollte man allerdings nicht an spätfrostgefährdete Standorte pflanzen, weil sie schon im März blühen.

Alle Sorten, besonders die helleren rosa und weißen Johannisbeeren, sollte man möglichst nicht in die pralle Sonne pflanzen, da sie dort durch die viele Sonne unschön verbräunen.

Johannisbeeren im Topf können ganzjährig gepflanzt werden, Sie machen es den Pflanzen allerdings leichter, wenn Sie sie im Herbst nach dem Laubfall oder im Frühjahr vor dem Austrieb setzen. Dann bekommen Sie die Ware auch wurzelnackt.

Setzen Sie Johannisbeeren etwas tiefer in die Erde als sie im Topf gestanden haben. Johannisbeeren wurzeln sehr flach, deshalb sollten Sie auf hacken verzichten und den Boden unter den Sträuchern gut mulchen. Dafür eignet sich Kompost.

Jetzt nach der Ernte lassen sich Johannisbeeren leicht vermehren. Dazu schneiden Sie 20 cm lange einjährige  Triebe, entfernen das Laub und stecken sie in feuchte sandige Erde. Haben diese Steckhölzer Wurzeln entwickelt, können Sie sie an den gewünschten Standort pflanzen.

Hellere Johannisbeer-Sorten sind meist süßer als rote, sie eignen sich eher zum direkten Verzehr. Aus roten und schwarzen Johannisbeeren können Sie ein leckeres Gelee kochen:

Je 750g schwarze und rote Johannisbeeren zurechtmachen und mit 200 ml Wasser kochen, bis alle Früchte aufgeplatzt sind. Die Beeren in ein Tuch geben, gut auslaufen lassen und die Reste gut auspressen. 500g Gelierzucker 2:1 in 900 ml Saft geben und unter Rühren aufkochen, 2-3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Das Gelee in vorbereitete Gläser füllen, verschließen und 5 Minuten über Kopf stehen lassen. 

Weiße Versailler
Weiße Versailler
Von M. Bertin, Versailles/Frankreich, gezüchtet. Bereits seit 1850 im Anbau. Weiße Johannisbeere, langtraubig mit mittelgroßen Beeren. Schmeckt süßsäuerlich mit gutem Aroma. Reifezeit Mitte Juli. Mittlere Erträge. Mittelstarker Wuchs,...
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Jonkheer van tets johannisbeere
Jonkheer van Tets
Rote Johannisbeer-Sorte. Um 1931 durch J. Maarse in Holland aus Sämling von "Fays Prolific" erhalten. Frucht : Große Einzelbeeren an langen Trauben. Dunkle, saftige Frucht mit gutem Aroma. Sehr frühe Reifezeit, Ende Juni bis Anfang Juli....
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Rovada
Rovada
Rote Johannisbeer-Sorte. 1968 in Holland aus Kreuzung von "Macherauchs Späte Riesentraube" und "Fays Prolific" gewonnen. Frucht : Sehr lange Trauben, sehr große Beeren. Mittelrote, glänzende Früchte mit intensivem Aroma. Wuchs : Relativ...
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Titania Ⓡ
Neuzüchtung. Starker, aufrechter und sehr gesunder Wuchs. Sehr krankheitsunempfindlich. Die sehr gut schmeckenden Früchte wachsen in langen Trauben. Es handelt sich um die größten Beeren, die bei schwarzen Johannisbeeren zu finden sind....
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