Gartentipps für den Juni..

Rosenpflege

Entfernen Sie laufend welke Rosenblüten, das fördert bei öfterblühenden Rosen den neuen Flor. Schneiden Sie die verblühten Triebe bis auf das erste voll entwickelte Laubblatt zurück. Wildarten sollten Sie ungeschnitten lassen, dann können Sie Sich im Herbst und Winter an den Hagebutten erfreuen.

Ab Mitte Juni sollten Sie den Pflanzen eine Düngung zukommen lassen, denn die laufende Blütenbildung kostet viel Kraft.

Bei einem Befall mit der Rosen-Blattrollwespe sammeln Sie befallene Blätter ab und entsorgen diese. So verhindern Sie, dass die geschlüpften Larven ab Juli zur Verpuppung in den Boden abwandern.

 

Heckenschnitt

Hecken sollten Sie frühestens zu Ende des Monats schneiden, um brütende Vögel nicht zu gefährden. Und auch dann sollten Sie zunächst prüfen, ob sich noch besetzte Nester im Gehölz befinden.

 

Rasenpflege

Der Rasen bekommt nun eine zweite Gabe Dünger. Mähen Sie besonders bei Hitze nicht zu tief und entfernen Sie Unkräuter wie Löwenzahn regelmäßig. Bei Bedarf ausgiebig wässern.

 

Obstbäume

Apfel- und Birnbäume bilden nach dem Rückschnitt im Laufe der Zeit sogenannte „Wasserschosse“. Diese nach oben wachsenden Neutriebe müssen entfernt werden, sie setzen keine Früchte an, machen diesen aber Nährstoffe und Licht streitig. Reißen Sie sie gegen die Wuchsrichtung mit einem kräftigen Ruck heraus solange sie noch nicht verholzt sind (Juniriss). Der Vorteil gegenüber einem Schnitt ist, dass schlafende Augen mit ausgerissen werden und so nicht erneut austreiben.

Hängen Sie mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe in die Bäume, um den Ohrenkneifer/ Ohrwurm zu fördern. Er hilft Ihnen bei einem Befall mit Blutläusen, durch den es zu Wucherungen, dem „Blutlauskrebs“, kommen kann. Entfernen Sie Beläge der Läuse von der Pflanze.

 

Ziersträucher

Entfernen Sie Verblühtes aus Ihrem Flieder (Syringa vulgaris). Diese Maßnahme fördert einen besseren Knospenansatz für das nächste Jahr, weil der Strauch nicht unnötig Kraft in die Samenbildung steckt.

Auch bei Sommerflieder (Buddleja) können Sie die verblühten Rispen herausschneiden. Der Strauch hat dann mehr Kraft für die neuen Blüten.

Rhododendren können Sie direkt nach der Blüte ausputzen. Das ist nicht unbedingt notwendig, aber Sie fördern damit das Wachstum, weil der Strauch keine Samen mehr ausbilden muss. Die neuen Triebe haben mehr Platz.

Frühblühende Clematis wie C. montana und C. alpina können Sie jetzt zurückschneiden, wenn Sie Ihnen zu groß geworden sind oder verkahlen. Bei einem späteren Schnitt würden Sie die bereits angelegten Knospen für das nächste Jahr entfernen. Bei großblumigen Clematis, die zweimal im Jahr blühen, entfernen Sie die Fruchtstände vom ersten Flor, um der Pflanze mehr Kraft für die zweite Blührunde zu geben.

 

Stauden

Katzenminze können Sie nach der Blüte bis zum Laub zurückschneiden. Durch diesen sogenannten „Remontierschnitt“ fördern Sie einen zweiten Blütenflor.

Blühfaul gewordenen Iris teilen Sie nach der Blüte und pflanzen diesen an anderer Stelle wieder ein oder verbessern die Erde mit etwas Kompost. Pflanzen Sie Iris nicht zu tief!

Damit Polsterstauden schön kompakt bleiben, schneiden Sie sie nach der Blüte zurück. In der Mitte verkahlende Polsterstauden können Sie jetzt teilen und neu pflanzen.

Stauden wie Phlox, Sonnenauge und Pfingstrose danken es Ihnen mit längerer Blütezeit, wenn Sie Verblühtes entfernen. Auch hier spart es Kraft, dass die Samenbildung unterbleibt.