Im Herbst bringen Feuerdorn und Co. hübschen Fruchtschmuck in den Garten

Der etwas sparrig wachsende immergrüne Feuerdorn (Pyracantha coccinea) erfreut uns jetzt mit wunderschönem Beerenschmuck. Je nach Sorte leuchten die Sträucher jetzt mit ihren roten, orangen oder gelben Früchten.

Die in Gartencentern angebotenen Sorten sind alle Kreuzungen aus vier Wildarten, die in China, Taiwan und Südosteuropa heimisch sind.

Der Feuerdorn ist eines der robustesten Gartengehölze. Er wächst auf allen Gartenböden und selbst auf sehr trockenen Standorten gedeiht er noch hervorragend. Das macht ihn wertvoll für schwierige Standorte wie Hauswände, an denen es vielen Pflanzen zu trocken ist. Auch unter Birken, die ansonsten schwer zu unterpflanzen sind, wächst der Feuerdorn. Anhaltende Sommertrockenheit wie in diesem Jahr verträgt er ohne zusätzliche Wassergaben mühelos.

Am besten steht der Feuerdorn in voller Sonne, dann sind Blüten- und Fruchtansatz am üppigsten. Er verträgt allerdings auch halbschattige Standorte.

In starken Wintern kann der Feuerdorn leicht zurückfrieren oder sein Laub abwerfen. Er treibt aber im Frühjahr gut wieder durch.

Ein weiterer Vorteil ist seine hohe Schnittverträglichkeit. Man kann ihn als Hecke oder Formgehölz ziehen, auch Rückschnitte bis ins alte Holz verträgt er gut. Deshalb ist er auch geeignet für engere Gartensituationen. Tragen Sie bei der Arbeit dicke Handschuhe, die Zweige sind verdornt. Achten Sie darauf, das Schnittgut sorgfältig aufzulesen, denn die starken Dornen haben schon so manchen luftbereiften Aufsitzmäher „geplättet“.

Legen Sie Wert auf den Fruchtschmuck, sollten Sie beim Schnitt darauf Rücksicht nehmen. Schneiden Sie das Gehölz nach der Blüte in Form und lassen Sie möglichst viele der verblühten Schirmrispen stehen.

Nicht zu vergessen ist auch der hohe ökologische Nutzen. Die dichte immergrüne Belaubung und der sparrige Wuchs bieten Vögeln Schutz und Nistmöglichkeiten. Die Bedornung hält Fressfeinde davon ab, die Nester zu plündern.

Die hübschen zahlreichen weißen Blüten im Mai und Juni bieten Insekten Nahrung.

Ab August leuchten die zahlreichen kleinen Steinfrüchte an den Sträuchern. Sie sind ungiftig, aber sehr sauer. Deshalb haften sie in milden Wintern oft bis zum nächsten Frühjahr am Strauch, da selbst Vögel sie verschmähen bis der Frost das Fruchtfleisch mürbe gemacht hat.

Wie der Feuerdorn bieten uns noch zahlreiche andere Gehölze wunderschönen Fruchtschmuck im Winter.

Mit roten Beeren zieren sich Schneeball, Eibe und Ilex. Letzterer wird deshalb auch gerne als Weihnachtsschmuck genutzt.

Die Skimmie wird im Frühjahr wegen ihrer Blüten geschätzt, punktet jetzt aber auch mit Beerenschmuck.  Auch der giftige Seidelbast (Daphne) und viele Rosen mit ihren Hagebutten zieren die Winter-Gärten.

Verschiedene Arten der Schneebeere (Symphoricarpos) halten lange ihre Früchte in Farben von rot über rosa bis weiß.

Es gibt aber nicht nur rote Beeren im winterlichen Garten. Sanddorn schmückt sich orange, der Liebesperlenstrauch (Callicarpa) bildet lila Beeren aus und auch Zieräpfel bereichern die Farbskala.

Kombiniert mit Gräsern und Stauden, deren Fruchtstände auch im Winter recht stabil sind (z.B. Sonnenhut und Edeldistel) ergeben sich wunderschöne Herbst- und Winterbilder.

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