Hitzeverträgliche Pflanzen..

Heiße trockene Sommer wie momentan könnten sich in den nächsten Jahren häufen.

An besonders warmen Standorten fallen viele Pflanzen auf Dauer aus, wenn sie nicht regelmäßig gegossen werden oder mehr Sonne abbekommen als sie vertragen. Verbrennungen und Mangelwuchs sind die Folge. Aus ausgetrockneten Böden können Pflanzen keine Nährstoffe aufnehmen.

Doch es gibt auch eine große Auswahl an Pflanzen, die mit langanhaltender Trockenheit und voller Sonne gut zurechtkommen. Die Prärie-, Steppen- und Steingartenpflanzen haben sich gut an die am Naturstandort herrschenden Bedingungen angepasst:

Die Blätter sind oft klein, behaart, sehr fest, grau oder silberfarben oder auch dick und fleischig. All diese Eigenschaften bewirken einen stabilen Wasserhaushalt auch über lange Trockenphasen hinweg. Die Verdunstung wird reduziert oder viel Wasser in den Blättern gespeichert.

Außerdem wurzeln solche Pflanzen oft sehr tief und erreichen so auch noch kleinste Wasserreserven in tieferen Bodenschichten.

Ein sogenannter „Präriegarten“ ist in vielerlei Hinsicht ein Gewinn.

Das Blüten-Jahr wird eröffnet von Zwiebelblumen wie Wildtulpen und später Zierlauch, die auch willig jedes Jahr wieder austreiben, wenn sie im Sommer trocken im Boden liegen und nicht durch zu viel Feuchtigkeit faulen. Auch viele Steingartenstauden sind Frühblüher. Sie wachsen auf humusarmen Böden besonders gut.

Ein Blütenfeuerwerk zünden Stauden wie Indianernessel, Schafgarbe, Duftnessel, Sonnen- und Mädchenauge und auch Blauraute, Prachtkerze, Eisenkraut, Königskerze, Mohn, Wolfsmilch und Salbei im Sommer.

Kombiniert mit Ziergräsern wie dem Lampenputzergras, Atlas-Schwingel oder dem Kleinen Präriegras ergeben sich schöne wiesenhafte Bilder.

Im Spätsommer und Herbst blühen Astern und Fetthenne.

Im Winter kann man sich dann an den vom Frost überzogenen Fruchtständen erfreuen, denn ein bodennaher Rückschnitt erfolgt erst im zeitigen Frühjahr, bevor Zwiebelblumen und Gräser wieder austreiben.

Das ist im Grunde auch neben dem gelegentlichen Entfernen von Unkraut (nicht hacken!) die einzige Pflegemaßnahme im Präriegarten. Eine Düngung ist nicht notwendig.

Wichtig ist ein gut durchlässiger Boden, egal ob humusreich oder eher lehmig. Nasse Füße im Winter vertragen Präriepflanzen nicht! Wählen Sie Standorte mit mindestens vier Sonnenstunden pro Tag.

Auch viele Gehölze, mit denen Sie für Struktur sorgen können, vertragen sommerliche Trockenphasen gut. Dazu gehören Berberitze, Feuerdorn, Schmetterlingsstrauch, Flieder, Ginster und auch Rosen, die, wenn sie erst tief eingewurzelt sind, lange ohne zusätzliche Wassergaben auskommen. Bäume wie Rotdorn, Schwedische Mehlbeere oder Robinien ertragen selbst länger anhaltende Hitze an innerstädtischen Standorten.

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