Heckenpflanzen: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um eine neue Hecke zu pflanzen. Die Auswahl an geeigneten Pflanzen ist groß…

Der beste Zeitpunkt eine Hecke zu pflanzen ist der frühe Herbst. Dann haben die Pflanzen bei guter Wittterung noch Zeit, ausreichend Wurzeln zu bilden, um im Frühjahr kräftig auszutreiben.

Doch auch im März herrschen gute Bedingungen, um eine neue Hecke anzulegen. Besonders immergrüne Arten profitieren von den steigenden Temperaturen. Sind frostempfindlichere Arten wie der Kirschlorbeer bei Winterbeginn noch nicht richtig eingewurzelt, erleiden sie oft Frostschäden. Immergrüne Hecken pflanzen Sie also besser im Frühjahr. Getopfte Ware können sie ganzjährig pflanzen, bei Wärme sollten Sie dann allerdings ausreichendes Wässern nicht vergessen.

Eine beliebte immergrüne Heckenpflanze ist der Kirschlorbeer. Er ist in Bezug auf Boden und Standort sehr unempfindlich, wird aber mitunter sehr breit. Er eignet sich gut für Hecken bis zu einer Höhe von 2m.

Dem Kirschlorbeer sehr ähnlich ist die Glanzmispel (Photinia). Die insgesamt robusten Sträucher sind allerdings etwas teurer als der Kirschlorbeer und eher für wintermilde Gebiete zu empfehlen. Ein weiterer Nachteil ist ihre Anfälligkeit für den Feuerbrand.

Weniger häufig sieht man Hecken aus Ilex. Da dieser sehr langsam wächst, reicht ein einmaliger Schnitt im Jahr aus. Es gibt viele verschiedene Sorten, die aber zum Teil etwas frostempfindlich sind.

Eine andere langsame wachsende Heckenpflanze ist die Eibe. Sie eignet sich für Hecken bis zu 4 Metern Höhe, ist sehr schnittverträglich und wächst auf allen Böden. Es dauert allerdings lange, bis eine Eibenhecke einen passablen Sichtschutz bietet.

Günstiger sind immergrüne Hecken aus Lebensbaum (Thuja) oder Scheinzypresse (Chamaecyparis). Mit ihnen lassen sich schnell Hecken bis zu 4 Metern Höhe ziehen. Sie vertragen allerdings keine Rückschnitte ins alte Holz, deshalb sollten 2 Schnitte im Jahr erfolgen, um eine schmale Form zu erhalten.

Eine andere schnellwachsende Art ist der Liguster. Er ist halb-immergrün, hält meist sein Laub, kann es in strengeren Wintern aber auch abwerfen. Da er sehr schnell wächst, sind 2 Schnitte im Jahr unerlässlich.

Auch Rot- oder Blutbuche sollte man 2 mal im Jahr schneiden. Sie sind aber insgesamt schwachwüchsiger. Sie vertragen bei Bedarf einen starken Rückschnitt und lassen sich zu schmalen Hecken bis zu 4 Metern Höhe ziehen. Da das alte Laub bis zum Frühjahr an den Pflanzen haftet, bietet sich auch im Winter ein passabler Sichtschutz. Die Wurzeln der Rotbuche sind empfindlich, sie vertragen keine Aufschüttungen oder Staunässe.

Die Hainbuche ist eine robustere Alternative, sie hält allerdings ihr Laub nicht so lange und ist somit im Winter kahl.

Eine Möglichkeit für naturnahe Gärten ist der Feldahorn. Sein Wuchscharakter ist etwas „wild“, für eine formschöne Hecke sind 2 Schnitte im Jahr nötig. Dafür ist er sehr robust und ökologisch wertvoll. Sein Laub wirft er allerdings schon recht früh ab, deshalb ist er als langanhaltender Sichtschutz eher weniger geeignet.

Die Berberitze bietet sich für Hecken bis zu 1,50 m Höhe an. Sie bietet also keinen Sichtschutz, ist aber wirksam gegen Besuche von unliebsamen Hunden und Katzen. Um ein Verkahlen zu verhindern, sollte sie 2 mal im Jahr geschnitten werden, sie verträgt aber auch eine radikale Verjüngung sehr gut.

 

 

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