Gartentipps für den Oktober

Jetzt ist Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen! Der Boden ist im Herbst feucht und noch warm. Stellen Sie die Pflanzen vor der Pflanzung für ein paar Stunden ins Wasserbad. Das Pflanzloch sollte mindestens eine Handbreit größer als die Wurzeln sein. Geben Sie Hornspäne zur Pflanzerde und achten Sie darauf, dass die Veredelungsstelle 5 bis 8 cm unter die Erde kommt. Gründlich angießen und leicht anhäufeln.

Wenn Sie jetzt zur Pflanzzeit Pflanzen im Container kaufen, achten Sie unbedingt auf eine gleichmäßige und gesunde Bewurzelung! Dicke, an der Wand des Topfes entlangwachsende Wurzeln sind kein gutes Zeichen! Dieser „Drehwuchs“ entsteht, wenn Pflanzen zu lange im Topf standen. Sie wachsen im Garten nur schlecht an.

Bäume und Sträucher sollten regelmäßige dichte Kronen und kräftige Triebe zeigen. Bei Bäumen achten Sie vor allem auf einen geraden durchgehenden Leittrieb.

Wollen Sie Ihren Garten für das Frühjahr mit Zwiebelpflanzen verschönern, achten Sie darauf, dass die gesetzten Zwiebeln und Knollen keine Faulstellen aufweisen. Setzen Sie die Zwiebeln gegebenenfalls in Drahtkörbe, um sie vor Wühlmausfraß zu schützen.

 

Schneidarbeiten

Nach der Ernte schneiden Sie bei Herbsthimbeeren alle Ruten knapp über dem Boden ab, da sie im nächsten Jahr hauptsächlich an den neuen Ruten Früchte bilden. Bei Sommersorten werden die abgeernteten Ruten entfernt und 8-12 starke Ruten pro Meter stehengelassen.

Bei Brombeeren werden kräftige Jungruten aufgebunden und schwache Triebe ausgerissen.

Schneiden Sie Stauden, die über den Winter leicht matschig werden, zurück. Auch Stockrose, Kokardenblume und Fingerhut werden zurückgeschnitten, das verlängert ihre Lebensdauer. Stehen lassen sollten Sie Stauden mit stabilen Fruchtständen wie Sonnenhut, Fetthenne, Edeldistel und alle Gräser. Sie geben dem Garten im Winter Struktur, Insekten Unterschlupf und Vögeln Nahrung.

 

Ernte

Walnüsse können geerntet werden, wenn die Schalen von selbst aufspringen. Meist ist es soweit, wenn der Laubfall beginnt. Sie können auch mit leichtem Schütteln nachhelfen, wenn sich die grünen Schalen schwarz färben und vertrocknen. Anschließend müssen die Nüsse ca. 4 Wochen an einem warmen Ort nachtrocknen und dann kühl und luftig in Netzen aufbewahrt werden.

Bei Äpfeln, die sie einlagern möchten, sollten Sie Druckstellen vermeiden. Ernten Sie möglichst mit der Hand, auch ein sogenannter Apfelpflücker kann helfen. Auf keinen Fall sollten Sie die Äpfel herunterschütteln. Der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn der Apfel von grün zur sortentypischen Färbung wechselt. Achten Sie auf Schadstellen und sortieren Sie solche Äpfel sofort aus. Gelagert werden die Früchte am besten in flachen Obstkisten, so lassen sie sich später im Lager auch leichter kontrollieren.

Auch Kiwis sind erntereif, sobald die Schale auf Druck leicht nachgibt. Kühl, frostfrei und luftfeucht gelagert halten die Früchte sich bis zu 4 Monate. Zum Nachreifen holen Sie sie sich ins warme Zimmer. In einer Tüte mit einem beigelegten Apfel beschleunigen Sie die Reife, weil dieser das Reifegas Ethylen ausscheidet.

Dieses Gas scheiden auch beschädigte oder faulende Früchte aus, deshalb sollten Sie im Winter eingelagertes Obst regelmäßig kontrollieren!

 

Laubfall

Entfernen Sie regelmäßig das gefallene Laub vom Rasen. Auch zwischen Lavendel, in Kräuterbeeten, im Steingarten, zwischen Steppenstauden und von Kiesflächen sollten Sie das Laub entfernen. Sonst drohen die Trockenheit gewöhnten Stauden zu faulen.

Liegen bleiben kann es unter Hecken, zwischen höher wachsenden Bodendeckern wie Storchschnabel, Immergrün und Pachysandra, unter Sträuchern und Bäumen sowie in Schattenbeeten mit den entsprechenden Stauden. Auch Ihre Beerensträucher freuen sich über die Mulchschicht.

Übriges Laub dient Insekten und Tieren wie Igel und Spitzmaus als Unterschlupf im Winter. Schichten Sie es locker in einer ruhigen Gartenecke auf.

 

Schädlinge und Krankheiten

Kastanienblätter, die von der Kastanienminiermotte befallen sind, sollten Sie sorgfältig aufsammeln und über den Restmüll entsorgen, um die Erkrankung auf Dauer einzudämmen.

Von Mehltau, Sternrußtau oder anderen Blattkrankheiten befallene Blätter können Sie auf dem Kompost entsorgen. Bei den dort herrschenden Rotte-Temperaturen überleben sie normalerweise nicht.

Unkraut sollten Sie weiterhin aus den Beeten entfernen. Entdecken Sie dabei die ersten zum Herbst abgelegten Schneckeneier, sollten Sie sie gleich absammeln.

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