Gartentipps für den Februar

Hochsaison für Schneidarbeiten! An frostfreien Tagen werden Obst- und Ziergehölze geschnitten.

Obstbäume erhalten ihren winterlichen Pflegeschnitt, um vital und gesund zu bleiben. Man achtet dabei auf eine gut licht- und luftdurchlässige Krone, was auch für eine reiche Ernte sorgt.

Große, zu dicht stehende oder nach innen wachsende Äste können ganz entfernt werden. Lassen Sie keine „Kleiderhaken“ stehen, der Ast wird am sogenannten Astring abgesägt, damit der Baum die Wunde gut überwallen kann. Der Wundrand sollte deshalb möglichst glatt sein, schneiden Sie gegebenenfalls mit einem scharfen Messer nach. Eventuell kann die Schnittstelle mit einer im Handel erhältlichen Wundverschluss-Paste behandelt werden.

Sogenannte Wasserschosse, die steil nach oben wachsen, werden komplett entfernt. An ihnen bilden sich keine Blütenknospen.

Die Krone sollte pyramidal aufgebaut sein. Jede Etage sollte drei bis vier Leitäste enthalten, Konkurrenztriebe werden entfernt. Im oberen Bereich bleibt ein Mitteltrieb stehen, der eingekürzt wird.

Achten Sie darauf, immer hinter einem nach außen zeigenden Auge zu schneiden. Damit verhindern Sie, dass die neuen Triebe nach innen wachsen.

Auch Ziersträucher werden jetzt geschnitten. Achten Sie dabei aber unbedingt auf die Blütezeit der jeweiligen Pflanze. Sommerblühende Sträucher können jetzt problemlos ausgelichtet und zurückgenommen werden (Sommerflieder – Buddleja, Bartblume – Caryopteris, Rispenhortensie, Hibiscus). Der Schnitt fördert in diesem Fall eine üppige Blüte.

Auf keinen Fall sollten frühjahrsblühende Sträucher jetzt geschnitten werden. Damit bringt man sich um einen Großteil der Blüte. Diese Pflanzen werden nach Bedarf nach der Blüte ausgelichtet (Forsythie, Deutzie, Zier-Johannisbeere).

Überalterte Johannisbeersträucher werden verjüngt, indem alle Triebe, die älter als vier Jahre sind, entfernt werden. Als Ersatz wird die gleiche Anzahl Jungtriebe nachgezogen. Zu dünne Triebe werden ebenfalls entfernt. Stehenbleiben müssen kräftige ein- und zweijährige Triebe, die im Sommer Früchte ansetzen werden. Wenn Sie ältere Triebe lediglich auf jüngere Seitentriebe einkürzen, bildet sich oberhalb der Schnittstelle neues Fruchtholz.

Jetzt vor dem Austrieb lassen sich auch gut alte Hecken verjüngen.

Auch Kopfweiden werden jetzt zurückgenommen. Aus den gewonnenen Ruten lassen sich verschiedenste Dinge herstellen (Körbe, Beeteinfassungen, Garten-Tipis…).

Auch im Staudenbeet stehen die ersten Arbeiten an. Ziergräser werden gegen Ende des Monats gestutzt, bevor bei milder Witterung der Neuaustrieb in die alten Halme wächst. Sommer- und herbstblühende Gräser lassen sich jetzt gut teilen.

Bei milder Februar-Witterung können Sie schon jetzt erste Stauden teilen. Stechen Sie die Pflanze großzügig aus und teilen Sie sie in mindestens faustgroße Stücke. Am neuen Standort wird die Pflanze auf gleicher Höhe in den gelockerten Boden gesetzt und gut angegossen.

Alte Samenstände und Pflanzenreste können schon vom Beet geräumt werden. Behalten Sie aber die Witterung im Blick und entfernen Sie noch nicht jeglichen Winterschutz! Achten Sie bei der Arbeit auch unbedingt auf die ersten Frühblüher, um sie nicht zu zertreten.

Immergrüne Bodendeckerflächen können mit der Heckenschere zurückgeschnitten werden. Die Pflanzen wachsen dadurch dichter. Bei Pflanzen wie der Elfenblume profitieren Sie zusätzlich von dem hübschen Neuaustrieb und der besser sichtbaren Blüte.

Bei Arbeiten im Garten sollten Sie auch jetzt auf Schädlinge und Krankheiten achten!

Im Frühjahr sollten Sie die Triebspitzen ihres Schneeballs überprüfen, besonders wenn im letzten Jahr auffällige Fraßschäden zu erkennen waren. Der Schneeballblattkäfer legt seine Eier an den Triebspitzen ab, wo sie jetzt als perlschnurartige Reihe gut zu erkennen sind. Diese Stellen sollten herausgeschnitten werden. Achten Sie im Frühjahr auf fressende Larven!

Gegen die Kräuselkrankheit werden ab 10°C die ersten Spritzungen mit einem Fungizid durchgeführt.

Zweige, an denen rötliche Fruchtkörper haften, zurückschneiden! Es handelt sich dabei um den Rotpustelpilz.

Bei Christ- und Lenzrosen wird jetzt das alte Laub abgeschnitten. Häufig sind die Pflanzen von der Blattfleckenkrankheit befallen, die im schlimmsten Fall die ganze Pflanze absterben lässt. Entsorgen Sie das Laub in der Abfalltonne, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Gegen Blutläuse, die im unteren Stammbereich und am Wurzelhals überwintern, tragen Sie einen flüssigen Leimring auf, der die Schädlinge daran hindert, im Frühjahr zurück in die Krone zu wandern.

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